Lehrerkarten in der Braunschweiger Zeitung: Wenn 5000 Karten in einer Pause weggehen
Von der Idee im Klassenraum zum Hype auf dem Schulhof: Wie vier Schülerinnen der Gaußschule Braunschweig mit Lehrerkarten ihre Schule begeistert haben – und warum die Braunschweiger Zeitung darüber berichtet.


Vor Kurzem ist in der Braunschweiger Zeitung ein großer Artikel über Lehrer-Sammelkarten an der Gaußschule erschienen – und damit über eine Aktion, die zeigt, wie begeisternd das Lehrerkarten-Konzept an Schulen ankommen kann.
Was dort passiert ist, klingt fast unwirklich: 5000 Karten waren bereits in der zweiten Pause ausverkauft. Seitdem wird an der Gaußschule getauscht, gesammelt und vorbestellt – nicht nur unter Schülerinnen und Schülern, sondern auch im Lehrerzimmer, wo eine eigene Tauschbörse entstanden ist. Sogar der Schulleiter Stefan Lüttenberg steht morgens am Verkaufsstand und reißt begeistert neue Päckchen auf. Genau solche Geschichten machen mich unglaublich stolz.
Im Beitrag beschreibt die Journalistin Katja Dartsch, wie vier Schülerinnen des Abi-Jahrgangs 2027 – Marie Witzel, Malin Franke, Elsa Kothe und Helena Klukowski – das Projekt auf die Beine gestellt haben, um ihren Abi-Ball zu finanzieren.
Besonders schön finde ich, dass der Artikel zeigt, wie die Karten weit über ein reines Sammelprojekt hinausgehen: Auf der Rückseite beantworten die Lehrkräfte persönliche Fragen, die begehrteste Karte gehört dem Kantinen-Betreiber Ahmet Geve, der seit 30 Jahren zur Schulgemeinschaft gehört – und selbst Lehrkräfte, die anfangs skeptisch waren, stehen mittlerweile voll hinter der Aktion.
Genau das ist der Kern von Lehrerkarten: Es geht nicht nur darum, die Abi-Kasse zu füllen – auch wenn die Gaußschule damit bereits über 2000 Euro Gewinn erzielt hat. Es geht darum, dass eine ganze Schulgemeinschaft zusammenwächst. Wenn Fünftklässlerinnen ihrer Lehrerin stolz die glitzernde Sammelkarte zeigen und der Schulleiter im Kollegium persönlich für die Aktion wirbt, dann ist das genau die Dynamik, für die ich Lehrerkarten.de gegründet habe.
Ein riesiges Dankeschön an Katja Dartsch und das Team der Braunschweiger Zeitung für den tollen Beitrag – und natürlich an Marie, Malin, Elsa und Helena, die das Projekt mit so viel Engagement umgesetzt haben. Dass sich die Aktion in Braunschweig bereits herumspricht und andere Schulen über eigene Lehrerkarten nachdenken, freut mich ganz besonders.
Wer den Artikel lesen möchte, findet ihn online auf braunschweiger-zeitung.de unter dem Titel „Großer Hype um Lehrer-Sammelkarten an Braunschweiger Gymnasium".
Ich bin gespannt, welche Schule als Nächstes mitmacht



