Steckbriefkarte vs. Spielkarte – der Vergleich
Wer ein Lehrerkarten-Projekt plant, muss früh eine grundlegende Entscheidung treffen: Sollten die Karten als Steckbriefkarten oder als Spielkarten umgesetzt werden? Beide Formate sind fester Bestandteil von Lehrerkarten.de, beide werden regelmäßig an Schulen eingesetzt und beide erfüllen ihren Zweck auf unterschiedliche Weise. Ein Blick auf die Kartenformate zeigt schnell, wo die Unterschiede liegen.


Wer sich mit Lehrerkarten beschäftigt, stößt schnell auf zwei unterschiedliche Kartenformate: die Steckbriefkarte und die Spielkarte.
Beide Formate verfolgen denselben Grundgedanken, Lehrkräfte sichtbar zu machen und ein gemeinsames Sammelprojekt zu schaffen. Dabei setzen sie jedoch unterschiedliche Schwerpunkte. Während das eine Format stärker auf persönliche Informationen fokussiert, arbeitet das andere mit spielerischen Elementen.
Im Folgenden werden beide Kartenformate vorgestellt und eingeordnet.
Die Steckbriefkarte: Persönlichkeit im Mittelpunkt
Die Steckbriefkarte ist das klassische Format vieler Lehrerkarten-Projekte.
Die Karte ist informativ und übersichtlich aufgebaut und stellt persönliche Informationen in den Vordergrund. Typische Elemente einer Steckbriefkarte sind:
- Name und Fächer
- Persönliches Foto
- persönliche Angaben wie
- Interessen
- Vorlieben
- kleine Alltagsdetails
- berufliche Informationen wie Unterrichtserfahrung
Hier eine Beispielkarte:

Der Fokus liegt dabei auf der Person selbst, ohne spielerische Elemente oder Vergleichsaspekte. Dadurch wirkt die Steckbriefkarte persönlich und vertraut und beruht auf den Informationen der Lehrkräfte.
In der Umsetzung bleibt das Format bewusst offen: Schulen entscheiden selbst, welche Informationen abgefragt werden und wie umfangreich die Steckbriefkarten gestaltet sind. Das macht die Steckbriefkarte flexibel und vielseitig einsetzbar.
Für viele Schulen ist das genau der richtige Ansatz: persönlich, gemeinschaftlich und mit einem starken Fokus auf dem Sammelspaß.
Die Spielkarte: Spielspaß für alle
Die Spielkarte setzt einen anderen Schwerpunkt.
Neben Name, Fächern und Foto erfindet jede Lehrkraft vier klar definierte Fähigkeiten. Diese sind in defensive und offensive Kategorien unterteilt und werden mit insgesamt 200 Punkten versehen, die frei verteilt werden können.
Dadurch entsteht ein echtes Game-Card-Gefühl:
- klarer Spielcharakter
- hohe Sammel- und Tauschmotivation
- zusätzlicher Nutzen über den reinen Sammelspaß hinaus
Hier eine Beispielkarte:

Die Fähigkeiten sind bewusst spielerisch benannt und dienen nicht der Bewertung. Durch die gleiche Gesamtpunktzahl entscheiden die Lehrkräfte selbst, ob einzelne besondere Fähigkeiten hervorgehoben werden sollen oder ob die Karte eher ausgewogen gestaltet ist.
Zusätzlich können Seltenheiten eine besondere Funktion erhalten: Spielkarten einer höheren Seltenheit können beispielsweise bei jeder Fähigkeit einheitlich mehr Punkte erhalten (z. B. 75 + 15). Dadurch gewinnen sie innerhalb des Spiels an Bedeutung und werden als Sammelobjekte noch attraktiver.
Die Spielkarte spricht besonders Schüler:innen an, die klassische Sammelkarten bereits kennen. Sie erzeugt Dynamik und einen deutlich stärkeren Spielcharakter auf dem Schulhof.
Fazit
Steckbriefkarte und Spielkarte stehen nicht im Wettbewerb zueinander, sondern bieten zwei unterschiedliche Wege, ein Lehrerkarten-Projekt umzusetzen.
Beide Formate sind gleichwertig, professionell einsetzbar und vollständig in den Projektablauf von Lehrerkarten.de integriert. Welche Variante gewählt wird, hängt vom gewünschten Charakter des Projekts, von schulischen Rahmenbedingungen und von den eigenen Vorstellungen ab.
So bleibt die Entscheidung bewusst offen – und das Projekt genau so individuell wie die Schule selbst.


